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Archive for 8. August 2010

Soo, ich habe es geschafft. Ich bin in Christchurch – mutterseelenallein.Ich genieße jetzt flüssiges Internet die nächsten Stunden hier im Backpacker, das wurde auch so langsam mal Zeit. Wie kann man bloß ohne Internet (über)-leben? Ich habe es, wie man sehen kann, ja schon genutzt, und euch hier ordentlich Lesestoff gegeben, sehr viel mehr als dort steht habe ich auch nicht gemacht (ich erzähl natürlich auch nicht alles :P).

Ich war grade Essen – wo wohl – genau, ihr wisst schon, und habe mir danach das Örtchen gesucht, wo ich morgen auf Neil, meinen zukuenftigen Chef treffen werde und mit ihm nach Culverden gelange. Heut abend werde ich noch was Vernünftiges essen gehen, groß die Stadt erkunden ist aber nicht, einerseits regnet es hier ziemlich schlimm (wie es auch in Roturua fast nur geregnet hat), andererseits habe ich seit Aufbruch um kurz vor 3 morgens auch nicht wirklich geschlafen und bin etwas müde. Man mag es kaum glauben, aber ich habe mich von der Eule zur Lerche gemausert. Ich habe die Zeit 22 Uhr in Neuseeland noch nie im wachen Zustand erlebt, die 8 aber  morgens immer gesehen. Zum Weg hierhin gibts nicht besonderes zu sagen, als dass wir (8 Leute nach Christchurch, 4 nach Great Barrier Island) irre lange beim Flughafen warten mussten, ich Extra-Fees fürs Gepäck zahlen musste und im Flugzeug netterweise mehr Beinfreiheit hatte als im Airbus – lag am Notausgang, der bei unserer Reihe verlief. Gepäck ist auch alles angekommen, selbst der notdürftig verstaute und wirr festgezurrte Schlafsack. Ich bin mit den 3 Freiwilligen von Living Springs (so ein Abenteuercamp) von deren Manager empfangen worden, der mich netterweise hierhin gebracht hat. Hab so das Gfühl, dass ich ihn nicht dasletzte Mal gesehen habe…

Die anderen Freiwilligen hier arbeiten in einem Kinderheim namens Cholmondeley( sprich Chomley) und wurden u.a. von ein paar kleinen Kindern empfangen, auch nett… Naja, ich werde morgen ja auch noch empfangen 🙂

Gestern im Camp hatten wir noch den Haka und einen anderen Tanz gelernt, gar nicht so einfach. Macht aber irre Spaß, den zu tanzen und in Maori zu schreien. Fotos dürften bald folgen, von vielen Dingen…

Sonst war nicht mehr allzuviel los, Ihr braucht ja auch nicht alles wissen!

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Folgender Eintrag stammt vom 7. August, 10.30 Uhr.

Seit dem letzten Eintrag ist quasi nix geschehen und mit allzu langweiligen Sachen möchte ich den Blog ja auch nicht andauernd vollpumpen.

Aber ich befinde mich momentan in einer Zeit der Muße, das Programm geht wohl erst um 15 Uhr los. Dann besuchen wir nämlich das „Marae“, Versammlungshaus der Maori und stellen uns deren besonderer Zeremonie. Danach kriegen wir noch den Haka und anderes gelehrt. Klingt interessant.

Bisher war das Programm ansonsten sehr locker, wir haben fast die Hälfte der Spracheinheiten unter den Tisch fallen lassen (unser Englisch ist nun mal super toll!)

Nicht so schön ist allerdings die Tatsache, dass wir auf unseren Flug nach Christchurch wohl nur 20kg mitnehmen dürfen. Meine 27kg sind da definitiv zu viel, andere haben sogar noch mehr und dementsprechend größere Probleme. Wir klären das noch ab und hoffen, dass wir ohne große Zusatzkosten alles mitnehmen können.

Wenn ihr das hier liest, werde ich zumindest angekommen sein….

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Folgender Eintrag stammt vom 6. August, 18.15 Uhr:

Rugby! Was ist das für ein Sport? Grade komme ich von der Wiese, wo wir dieses Spielchen zelebriert haben. Wir Freiwilligen und einige junge Maori (und ein ganz junger Maori, Sohn unserer Englisch-Lehrerin Lanea). Hat ein bisschen gedauert, bis ich die Regeln begriffen habe, dann gings aber rund. Wir haben zuerstr „Touch“-Rugby gespielt, wo man den Gegner eben nur kurz berührt, statt sich auf ihn drauf zu werfen. Als wir zu „Contact“-Rugby übergingen, habe ich aus gesundheitspräventiven Gründen dann aufgehört. Als schneller Läufer habe ich aber sogar einen Punkt gemacht, oder wie man das nennt.

Doch das ist nicht alles, was wir heute gemacht haben.

Gestern hatte ich ein kleines Interview mit Sam über Projekt usw. und er hat mir aufgetragen, meinen Vorstrafen-Register aka Führungszeugnis zu kopieren.

Leider das wirklich einzige Dokument, dass ich nicht in irgendeiner Form dabei hatte. Aber der modernen Kommunikation sei dank, in einem Internetcafe in Roturua konnte ich eine Kopie ausdrucken. Dort waren wir nämlich mehrere Stunden, um u.a. einen Bank-Account bei WestPac zu eröffnen, worauf mein Taschengeld überwiesen wird.

Das ging schnell und unkompliziert, man kommt aber auch nur in WestPac Filialen an das Geld ran.

In Begleitung von Jonas, einem Schweizer Volunteer, war ich noch eine neuseeländische SIM-Karte kaufen, bei Mcces was essen (weil wir kein Mittag hatten; und Internet wollten, was es da aber nicht gab..), im Copy-Shop und letztlich im Internetcafe in Roturua.

Hin und zurück kamen wir mit den Bus, wobei viele von unserer schon halb geteilten Gruppe warten mussten, weil nicht alle in den Bus passten. Die sind nämlich nicht ganz so groß wie bei uns gewohnt.

Wirklich auffällig ist aber die Freundlichkeit der Menschen hier. Nur um Beispiele zu nennen, wenn alte Leute den Bus betreten, stehen sofort fast alle auf den vorderen Plätzen auf und bieten ihren Platz an (in Deutschland ziemlich selten, finde ich).

Oder wir fragten mitten in einem Kaufhaus eine dort arbeitende Dame, ob wir Kopien machen könnten (bei einem Photoshop), was dort aber nicht ging.

In Deutschland wäre das Gespräch wohl beendet gewesen, hier ist die Dame mit uns raus vor das Kaufhaus gegangen und hat uns den Weg erklärt. Ich mag Neuseeland!

Eben habe ich erfahren, dass ich Sonntag Nacht in einem Hostel in Christchurch übernachten werde – ganz alleine – ehe ich am Montag morgen Neil, der Direktor meiner Projekt-Schule persönlich abholt, weil er sich montags in Christchurch befindet.

Dorthin komme ich von Auckland aus mit dem Flugzeug zusammen mit den anderen Südinsulanern. Halb 4 Sonntag morgens fährt der Bus nach Auckland, das wird nochmal eine längere Reise. In Christchurch werde ich am Flughafen dann wohl abgeholt und in das Hostel verfrachtet, wo ich mich nach überstandener Nacht dann auf Culverden freuen kann.

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Folgender Eintrag stammt vom 4. August, 21.40:

Ich liege hier in meinem Hochbett nach einem langen, anstrengenden Tag, und werde müde wie ich bin gleich schlafen gehen. Meine Erkältung ist leider ziemlich schlimm geworden, ich war heute also eher ein körperliches Wrack und habe entgegen meinen Prinzipien zu den mir angebotenen Tabletten gegriffen – war eine gute Entscheidung!

Wir haben heute u.a. viel über Neuseeland und die Maori-Kultur gelernt, Englisch trainiert (fällt einem immer leichter) und witzige Maori-Spiele gespielt.

Wir, das sind übrigens 32 Freiwillige, darunter 20 Deutsche, sodass ich meine Heimatsprache erstmal nicht vermisse, auch wenn wir uns redlich bemühen, Englisch zu sprechen.

Zu den Nichtdeutschen gehören Fast-Deutsche wie Ösis und Schweizer, aber auch Personen aus Südkorea, Taiwan, den USA, Frankreich, Island und Honduras.

Gesehen habe ich noch nicht viel vom Parkgelände hier, wo unsere „Lodge“ ist, auch wenn es einen sehr schönen Eindruck macht. Grund ist nämlich, dass der Maori-Name für Neuseeland seinen Namen alle Ehre macht: Aotearoa, the land of the long white cloud.

Diese lange weiße bzw. eher graue Wolke kann ich seit Ankunft in Auckland bewundern, ich habe noch kein einziges Mal die neuseeländische Sonne erblicken können, weil einfach der Himmel nur grau ist. Und es schüttet hier wie aus Eimern.

Das Essen ist ganz ok, aber ich würde lieber selbst was kochen für mich, hab mir schon einen Plan gemacht, wie ich das angehe. Leben werde ich nämlich sehr wahrscheinlich zusammen mit einem jungen Lehrer in einem großen eigenen Haus. Hört sich gut an!

Wir werden dann sehen, wie es ist. Wenn ich dies dann poste, bin ich nämlich in Culverden und habe hoffentlich Internet!

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Folgender Post stammt vom 3 August, 17.50:

Ich liege hier gerade im Bett in unserer „Lodge“ in Roturua, welche in einem schönen Park liegt.

Hier werde ich die nächsten Tage bis Sonntag verbringen. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich noch kein Internet (es sei darauf hingewiesen, dass ich die Berichte mit Word vorverfasse), Wlan ist aber verfügbar (oder auch nicht). Wir haben jetzt freie Zeit, hatten eben grade die erste Einheit vom English-Course, wo wir Teambuilding-Spiele gemacht haben, darunter auch eine Banane in möglichst kleine Teile zerschnippeln. Nicht sehr appetitlich…

Davor hat unser Leiter Sam eine Einführung in das Programm gegeben.

Angekommen sind wir hier heute Mittag, nachdem wir in unserem Backpacker in Roturua elend lange auf den Shuttle hierhin gewartet haben (weil der 6x uns fahren musste).

In jenem kamen wir gestern nach 5-stündiger Busfahrt an, die u.a. an Tauranga vorbeiführte, wo wir das Meer mit den meterhohen Wellen bestaunen konnten.

Wir hatten dann gestern Abend Zeit für uns, und haben in der Bar nebenan ordentlich gegessen (Neuseelands Pizza tastes awesome) und manche haben auch ordentlich getrunken, später war dort nämlich eine Toga-Party (Dresscode: Toga (dieses römische Gewand), bei der bei einer „competition“ welche von uns 50 NZ$ Gutschein gewonnen haben, den sie natürlich gleich aufgebraucht haben. Bei den hier wirklich günstigen Preisen kam da einiges zusammen.

Ich habe u.a. Roturua erkundet und während dessen mein Englisch mit einem USA-Freiwilligen beim Unterhalten getestet und bin in den Pool des Backpackers gehüpft, der mit bestimmt 35 Grad angenehm warm war. Grund ist nämlich, dass Roturua in einer sehr geothermisch aktiven Zone liegt, so stinkt es hier immerfort überall nach Schwefel. Und die Maori (Roturua ist Zentrum der Maori-Kultur in NZ) haben sich das zunutze gemacht.

Apropos Maori – Sam, der Director of ICYE NZ ist waschechter Maori, und alle sonstigen Helfer hier ebenfalls.

Das ist ganz nett. So werden wir bald den den Haka lernen (cooler Kriegstanz) oder wie die Maoris kämpfen, z.B mit Stäben.

Das Programm für die Woche ist jedenfalls reichhaltig, u.a. 30h English Course und andere mehr oder minder wichtige Sachen.

Leider ist es nur verdammt kalt hier, sodass ich mir schon eine Erkältung eingefangen habe.

Aber sonst ist es super hier, am Sonntag geht es dann nach Culverden.

Wie es aussieht, werde ich dort mein eigenes Haus (ja, Haus) haben, dass ich mir mit einem jungen Lehrer der dortigen Schule teilen werde. Also quasi eine Gastfamilie!

Ich werde dann näheres berichten, wenn es soweit ist.

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Als kleine Anmerkung: habe jetzt Zeit und Muße, und vor allem Internet, werde daher meine Berichte chronologisch posten und dann letztlich noch darüber schreiben, wo ich grade bin…

Dieser Eintrag stammt vom 2. August, 11 Uhr:

Grade aufgestanden nach 16 Stunden Schlaf und anschließendem Duschen, Packen (der arme Schlafsack musste leiden, weil er mich in den Wahnsinn getrieben hat) und Co., sitze ich hier nun im X-base Auckland in einem Sessel bei der Rezeption. Das ist ein Backpacker, in dem wir die erste Nacht, die für die meisten mich eingeschlossen schon gestern um 18 Uhr begann, verbracht haben

Jetzt ist der Jetlag dann auch hoffentlich weg. Gleich geht es in den nächsten Backpacker, wo wir wiederum eine Nacht übernachten werden. Grund ist, dass wir noch auf andere Ankömmlinge hier in Auckland warten müssen, ehe wir morgen dann nach Roturua, der immerfort nach Schwefel stinkenden Stadt im Herzen der Nordinsel aufbrechen, wo wir noch 5 Tage Orientation-Camp haben werden.

Was die Ereignisse seit Dubai betrifft: der Flug währte noch lange, sind dann gester aber gegen 13 Uhr in Auckland angekommen. Der Flug brachte noch das Sehen von Filmen wie 2012, Men who stare at Goats und Shutter Island (sehr verstörend), dem Spielen vieler Spiele, Musik und dem ganz ordentlichen Essen. Visum für Australien hab ich in Sydney garnicht gebraucht. Gesehen habe ich von Sydney wie schon von Dubai garnix, bis auf die paar Gebäude beim Anflug.

Visum und Sicherheitskontollen liefen in Auckland dann problemlos – für mich jedenfalls…

Wir mussten auf eine gewisse Person ziemlich lang warten, weil sie von der Polizei verhört wurde.

Erst hieß es, sie hätte Erde dabei (ein großes Verbrechen hier), aber der Grund war Pfefferspray. Ebenfalls verboten hier. Wofür das wohl gebraucht wurde…

Empfangen wurden wir dann vom Sam, einen ganz sympathischen Kiwi, den Direktor des ICYE NZ, und 2 Fahrern, die uns zu unsrem jetzigen Aufenthaltsort gebracht haben. Schon komisches Gefühl dieser Linksverkehr…

Hier dann eingecheckt, ging es in die Zimmer (zum Finden brauchten wir etwas, aufgrund komischer Fahrstühle, wofür wir unsere Zimmer-ecards brauchten. Im kleinen 4-Bett Zimmer ging ins Hochbett, dann allerdings noch nicht schlafen, sondern nach dem lang ersehnten Duschen Auckland erkunden. Wir sind hier mittendrin, genau neben hohen Hochhäusern.

Der McDonalds war schnell gefunden, das Bestellen lief eher schlecht denn recht, aber ich hab bekommen, was ich wollte. Schmeckt wie in Deutschland, ist aber günstiger. Man kann einfach $ mit € tauschen, also deutlich günstiger.

Danach ging es dann direkt ins Bett zum 16-stündigem Schlaf, der um 3 Uhr nachts von böse angehender Musik unterbrochen wurde, die von, wie ich erst jetzt erfuhr, von einem Mitfreiwilligen stammte.

Jetzt bin ich aber fit. Gleich um 12 geht es zum Bus, der uns ins nächste Quartier bringt.

Dort werde ich dann ins Internet gehen, und dieses Geschreibsel hier posten.

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Ich sitz hier grade und warte auf den Flug nach Christchurch, der gleich abgehen wird. Musste leider ordentlich fuer Zusatzgepaeck zahlen, da nur 20 Kilos erlaub waren, aber ich kriege alles mit.

In Christchurch bin ich noch eine Nacht alleihn im Hostel, morgen treffe ich mich dann mit meinem zukuenftigen Chef Neil dort und er nimmt mich mit nach Culverden. Dort angekommen werdet ihr dann bald auch jede Menge anderes lesen koennen…

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